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Stammtisch - Alles eine Frage der Vorbereitung

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Thulemann
(13 Posts bisher)
18.09.2018 12:56 (UTC)[zitieren]
Die meisten von euch kennen sicherlich den Begriff "prepping", auf deutsch "vorbereiten". Prepper, also Vorbereitete, sind Leute die sich auf extreme Vorfälle vorbereiten. Im Allgemeinen bereitet sich ein Vorbereiter vor indem er sich einen großen Vorrat an Lebensmitteln zulegt.
Für mich ist dies allerdings nicht das Non plus Ultra. Ein großer Lebensmittelvorrat ist zwar gut um eine gewisse Zeit an einem festen Ort zu überstehen, aber es kommt ja meist anders. Stellt euch vor ihr müßt euer trautes Heim verlassen, oder vielleicht sogar euren Heimatort. Was nützt euch dann der große Vorrat?
Für mich heißt vorbereitet sein vor allem eine gute Ausrüstung greifbar zu haben mit der man überlebensfähig ist.
Extreme Situationen haben z.B. keinen Sinn für gutes Wetter, sie kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Winter. Evtl. gab es einen EMP und alle elektronischen Helferlein sind nutzlos. Die Kommunikation über Satellit wird für den Normalbürger sowieso abgeschaltet. Die heutige Politik hat es geschafft, daß man kein mögliches Szenario auslassen darf. Man wird mit Situationen konfrontiert werden die man sonst nur aus Filmen kennt. Man muß sich gegen Plünderer wehren und vielleicht noch gegen Schlimmere.
Evtl.ist die ganze Gegend verseucht, durch was oder mit wem sei dahingestellt.
Glaubt nicht was man euch versucht weiß zu machen. "Was soll schon passieren?", "Der Staat wird uns schon schützen.", "Man wird uns Hilfe schicken."...alles nur Blabla.
Im E-Fall wird es erstmal heißen *sibi quisque alterius*, jeder ist sich selbst der Nächste.
Eine gute Überlebensausrüstung ist also von großem Vorteil. Ich will euch hier ein paar Tipps für eine Solche geben. Natürlich darf auch jeder selber Vorschläge machen, und Fragen finden hier sicher eine Antwort.
Thulemann
(13 Posts bisher)
25.09.2018 13:05 (UTC)[zitieren]
Fangen wir erstmal mit dem Rucksack an. Er ist schließlich die Behausung eurer gesamten Ausrüstung. Hier empfehlen sich normalerweise gute Armeerucksäcke. Sie sind strapazierfähig und relativ optimiert für solche Fälle. Allerdings müsst ihr den Inhalt nochmal gesondert wasserdicht verpacken.
Ich selber habe einen Ortlieb X-Tremer mit einem Fassungsvermögen von maximal etwa 110l. Er ist, ordentlich verschlossen, absolut wasserdicht, ja sogar zeitbegrenzt unterwassertauglich. Dieser große Vorteil überwiegt für mich die fehlenden Außentaschen. In meinem Fall kompensiere ich das durch meine reichlich mit Taschen versehene Kleidung.
Man sollte bei seinem Rucksack, genau wie bei der Kleidung, auf Unauffälligkeit achten. Deshalb habe ich meinen Ortlieb in schwarz gewählt.
Anders als bei normalen Wanderungen und Ausflügen in die Wildnis, will man ja im E-Fall möglichst unauffällig für andere sein.
Auch wenn ich jetzt als erstes den Rucksack erwähnte, er sollte nicht gekauft werden bevor ihr euch über eure Gesamtausrüstung im Klaren sein. Nicht das er am Ende viel zu klein ist.
Zelt, Schlafsack und Luftmatraze haben ein immenses Volumen. Man kann diese Gegenstände durchaus außen am Rucksack befestigen, da allerdings muß man sie extra vor Wasser schützen. In den Ortlieb passen sie locker hinein.
Und noch etwas ist ganz wichtig. Fast alle Rucksäcke, bis auf die militärischen, haben reflektierende Streifen oder Punkte. Diese klebt sorgfältig ab, am besten mit Panzerband. Sie sind sonst äußerst verräterisch.

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